vrijdag 21 november 2008

Ein Herbstabend - Georg Trakl


Ein Herbstabend

Das braune Dorf. Ein Dunkles zeigt im Schreiten
Sich oft an Mauern, die im Herbste stehn,
Gestalten: Mann wie Weib, Verstorbene gehn
In kühlen Stuben jener Bett bereiten.

Hier spielen Knaben. Schwere Schatten breiten
Sich über braune Jauche. Mägde gehn
Durch feuchte Bläue und bisweilen sehn
Aus Augen sie, erfüllt von Nachtgeläuten.

Für Einsames ist eine Schenke da;
Das säumt geduldig unter dunklen Bogen,
Von goldenem Tabaksgewölk umzogen.

Doch immer ist das Eigne schwarz und nah.
Der Trunkne sinnt im Schatten alter Bogen
Den wilden Vögeln nach, die ferngezogen.

Georg Trakl

dinsdag 4 november 2008

Aquarell von Paul Hey - (deutscher Maler, Grafiker und Illustrator * am 19. Oktober 1867 in München † 14. Oktober 1952 in Gauting)


Gekocht via eBay: een vlotte schets in aquarel en inkt van Paul Hey op een restant van een brief.
Ik ben een groot liefhebber van zijn werk en ben dus erg blij met dit origineel!

Beschrijving eBay: "kleines Bild rechts berissen auf einem rückseitig bezeichneten Brief Heiliger? links P.Hey Tusche und Aquarell rechts München - bezeichnet 9 x 14 cm"

Links Paul Hey:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Hey
http://www.paul-hey.de/
http://www.germancards.com/Themes/Paul%20Hey/PaulHey.htm
http://www.bildpostkarten.uni-osnabrueck.de/thumbnails.php?album=lastup&cat=28

zondag 2 november 2008

Allerzielen 2008


Allerseelen
An Karl Hauer

Die Männlein, Weiblein, traurige Gesellen,
Sie streuen heute Blumen blau und rot
Auf ihre Grüfte, die sich zag erhellen.
Sie tun wie arme Puppen vor dem Tod.

O! wie sie hier voll Angst und Demut scheinen,
Wie Schatten hinter schwarzen Büschen stehn.
Im Herbstwind klagt der Ungebornen Weinen,
Auch sieht man Lichter in die Irre gehn.

Das Seufzen Liebender haucht in Gezweigen
Und dort verwest die Mutter mit dem Kind.
Unwirklich scheinet der Lebendigen Reigen
Und wunderlich zerstreut im Abendwind.

Ihr Leben ist so wirr, voll trüber Plagen.
Erbarm' dich Gott der Frauen Höll' und Qual,
Und dieser hoffnungslosen Todesklagen.
Einsame wandeln still im Sternensaal.

Georg Trakl