dinsdag 30 oktober 2007

Herbst


Wir sprangen durchs Kartoffelfeuer,
Es beizte Rauch die Augen wund,
Und unter moosigem Gemäuer
War bitterrot von Rauch mein Mund.

Wir rückten dicht ans duftend herbe
Milchblau gewundne Rauchgeäst.
Daß nirgends faul ein Kraut verderbe,
Besorgte unser Feuerfest.

Es war noch lang im Heimwärtsfahren
Und duftete bis tief in Nacht
Aus vielen warmen Kinderhaaren,
Die Spiel und Wind verwirrt gemacht.

Hermann Lenz

vrijdag 26 oktober 2007

Herbst


Ich hielt ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand:
ein gelber Schmetterling

Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
(und ich nicht länger
als ein gelber Falter
in deiner Liebe großer Flut
und Ebbe)

und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht

Erich Fried (1921-1988)

Herbst


Dort gilten noch die fetten Quitten.
Die Äpfel knirschen in den Pressen.
Zum Federweißen werden Nüsse jetzt gegessen
und auf der Wiese glitzert erster Frost.
Der Knecht holt aus dem Schober schon den Schlitten.
Die Luft ist klar und süß vom Most.

Der Herbst bestäubt mit rotem Rost
den Forst. Das Röhricht klirrt inmitten
des Sees und Rauch aus vielen Feuern zieht gen Ost.
Pan schränkt zum Muschelhorn die Hände
das Wild zu scheuchen.
Im Nordwind bröckeln die Wände.

Karl Otten

Maand van de spiritualiteit.

donderdag 25 oktober 2007

Der Herbst des Einsamen


Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle.
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle;
Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen.
Gekeltert ist der Wein, die milde Stille
Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen.
Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel;
Im roten Wald verliert sich eine Herde.
Die Wolke wandert übern Weiherspiegel;
Es ruht des Landmanns ruhige Gebärde.
Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel
Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde.
Bald nisten Sterne in des Müden Brauen;
In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden
Und Engel treten leise aus den blauen
Augen der Liebenden, die sanfter leiden.
Es rauscht das Rohr; anfällt ein knöchern Grauen,
Wenn schwarz der Tau tropft von kahlen Weiden.

Georg Trakl

maandag 22 oktober 2007

Hoe verschrikkelijk triest!!! Armando-museum verloren gegaan...


©nu.nl

Naast het werk van Armando ging ook het werk verloren van heel veel andere kunstenaars waarvan het werk in bruikleen was in het kader van de tentoonstelling "In het woud- op zoek naar betekenis":

"De nieuwe tentoonstelling brengt 'het woud' als thema in de beeldende kunst aan het licht. Tegelijkertijd toont In het woud - op zoek naar betekenis de diepere ondergrond van het verlangen naar dit landschap, zoals bezien in literatuur en filosofie.

Fascinatie
Armando laat in zijn werken met zijn bos- en woudthema’s een levenslange fascinatie voor bos en woud zien, van het werk Waldstück tot het intrigerende Waldinneres. Daarnaast biedt de tentoonstelling een keuze uit het werk van zowel klassieke als hedendaagse kunstenaars. De unieke combinatie van beeldende kunst (schilderijen, etsen, foto's en ruimtelijke objecten), poëzie en filosofie toont de fascinerende aantrekkingskracht van het woud.

Kunstenaars
Er zijn werken te zien van de volgende kunstenaars:
Armando, Albrecht Dürer, Hercules Segers, Andreas ‘Andries’ Schelfhout, Jacob van Ruisdael, Anton Mauve, M.A.Koekkoek, Ch. F. Daubigny, Willem Bastiaan Tholen, J.H.F. Apol, E. Koster, J.C.E. Kuijpers, Anselm Kiefer, Richard Long, Stefan Pietryga, Marcel Broodthaers, Rui Chafes, Luc Tuymans, Mark Manders, Peter Doig, Caio Reisewitz, Ann Pettersson, Sebastiaan Bremer en Jasper de Beijer.


Bijzondere hoogtepunten
De werken van Dürer en Daubigny, Long en Kiefer en de boomsculptuur Kranker Engel van de Portugese kunstenaar Rui Chafes. En - voor het eerst sinds lange tijd - Zwart water, een installatie van Armando."

bron: ©museum.nl

Baum im Herbst



Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
Mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.

Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kampft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.

Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.

Hermann Hesse

maandag 15 oktober 2007

Queeste

Ach wat ik ook
op deze tocht
ten grave zocht
was wind en rook,
en wie weet is
wel nooit geweest
wat ik het meest
van alles mis;
maar vroeg of laat
verschijnt het land
dat elk verstand
te boven gaat,
waar ik volmaakt
opnieuw ontmoet
wie ik vergoed
was kwijtgeraakt.
J.P. Rawie