maandag 24 december 2007

Weihnachtslied


Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.
Theodor Storm

zaterdag 22 december 2007

vrijdag 21 december 2007

Ein Winterabend



Wenn der Schnee ans Fenster fällt,
Lang die Abendglocke läutet,
Vielen ist der Tisch bereitet
Und das Haus ist wohlbestellt.

Mancher auf der Wanderschaft
Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.
Golden blüht der Baum der Gnaden
Aus der Erde kühlem Saft.

Wanderer tritt still herein;
Schmerz versteinerte die Schwelle.
Da erglänzt in reiner Helle
Auf dem Tische Brot und Wein.
Georg Trakl

donderdag 6 december 2007

Hebben we toch maar weer mooi twee cursussen aan de Volksuniversiteit gevolgd.

Griekse mythologie:
1. “Van Chiron de kentaur en Achilles de held…”
Met de afbeelding die als beeldmerk voor de cursus is genomen als uitgangspunt, wordt in deze inleiding een beeld geschetst van de antiek-Griekse cultuur, religie en de plaats van mythische verhalen daarin.
2. “Het zijn net mensen…”
De tweede bijeenkomst geeft een overzicht van de belangrijkste goden en godinnen. Onder andere de Titanen en de Olympiërs zullen de revue passeren.
3. “Het zal je kind maar wezen…”
De derde bijeenkomst behandelt het fenomeen “held” in de Griekse mythologie. Naast Herakles komen er nog enkele ter sprake. Waaraan zijn ze te herkennen? Wat maakt een held een held?
4. “Dat geloof je toch zeker zelf niet…?”
Aan de hand van Grieks-Romeinse bronnen bekijken we enkele mythische verhalen wat nader. We zullen zien dat die verhalen doorheen de Westerse cultuurgeschiedenis tot op heden een rol spelen.

Russische iconen en Russische orthodoxe muziek:
1e avond:
de geschiedenis van de iconenkunst.
wat is een icoon
de techniek en materialen
Russische iconenscholen: o.a. school van Pskov, Norgorod, Moskou
iconen van Andrij Roebler, Dionisy en vele anderen

2e avond:
Er wordt aandacht besteed aan Moeder Gods-iconen (er zijn vier hoofdtypes: Hodigitria, Eleousa, de Tronende Moeder-Gods en Moeder Gods van het Teken)
De belangrijke rol van engelen op de icoon.

3e avond:
Daarnaast worden de Russische kerkgebouwen en kerkdiensten behandeld (o.a. de kerkmuziek van Tsjaikowsky en Rachmaninov).
Ook wordt er aandacht besteed aan iconostase (een beeldenwand in de kerk).

woensdag 28 november 2007

Flugzeit


Laub fällt, und sichtbar werden
leere Vogelnester im Geäst.
Es regnet, regnet weiter
bis zum Schnee-
Kommt noch ein Tag, auf Nebelhörnern
kühl November blasend,
stehn wir in Wolle eingewickelt
bis zum Kinn und prüfen unser Dach.
Die offenen Stellen füllen wir mit Sorge.
Zeit wär's zu fliegen.
©Rainer Brambach

zondag 25 november 2007

Cadeautje!

Win je toch zomaar ineens op een grauwe zondagnamiddag een knalgele kanarie terwijl je alleen maar even vogeltjes gaat kijken in het speeltuingebouwtje!

Friedensgebet


Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

Hl. Franz von Assisi

dinsdag 6 november 2007

Leuk: de hele tijd Franse chansons op de achtergrond!


maandag 5 november 2007

November


Solchen Monat muss man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdriesslich sein
Und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
Keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht.

Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
Wie sie tanzen in dem Wind
Und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
Und sie durcheinanderwirbelt
Und sie hetzt ohn' Unterlass:
Ja, das ist Novemberspass!

Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
Ihren feuchten Himmelsthau
Ur und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen:
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt's an jedem Zweig,
Einer dicken Thräne gleich.

O, wie ist der Mann zu loben,
Der solch' unvernünft'ges Toben
Schon im Voraus hat bedacht
Und die Häuser hohl gemacht!
So, dass wir im Trocknen hausen
Und mit stillvergnügtem Grausen
Und in wohlgeborgner Ruh
Solchem Greuel schauen zu!

Heinrich Seidel

vrijdag 2 november 2007

Allerseelen



Stell' auf den Tisch die duftende Reseden,
Die letzten rothen Astern trag' herbei
Und laß uns wieder von der Liebe reden
Wie einst im Mai.

Gieb mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke,
Und wenn man's sieht, mir ist es einerlei;
Gieb mir nur einen deiner süßen Blicke
Wie einst im Mai.

Es blüht und funkelt heut' auf jedem Grabe,
Ein Tag im Jahre ist den Todten frei;
Komm' an mein Herz, daß ich dich wieder habe,
Wie einst im Mai.
Hermann von Gilm (1812-1864)

Leuk zo'n leerzame cursus vol goden en godinnen! ;^)

donderdag 1 november 2007

Astern


Astern - schwälende Tage,
alte Beschwörung, Bann,
die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die goldenen Herden,
der Himmel, das Licht, der Flor,
was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Ersehnte,
den Rausch, der Rosen Du -
der Sommer stand und lehnte
und sah den Schwalben zu,

Noch einmal ein Vermuten,
wo längst Gewissheit wacht:
Die Schwalben streifen die Fluten
und trinken Fahrt und Nacht.

Gottfried Benn

dinsdag 30 oktober 2007

Herbst


Wir sprangen durchs Kartoffelfeuer,
Es beizte Rauch die Augen wund,
Und unter moosigem Gemäuer
War bitterrot von Rauch mein Mund.

Wir rückten dicht ans duftend herbe
Milchblau gewundne Rauchgeäst.
Daß nirgends faul ein Kraut verderbe,
Besorgte unser Feuerfest.

Es war noch lang im Heimwärtsfahren
Und duftete bis tief in Nacht
Aus vielen warmen Kinderhaaren,
Die Spiel und Wind verwirrt gemacht.

Hermann Lenz

vrijdag 26 oktober 2007

Herbst


Ich hielt ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand:
ein gelber Schmetterling

Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
(und ich nicht länger
als ein gelber Falter
in deiner Liebe großer Flut
und Ebbe)

und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht

Erich Fried (1921-1988)

Herbst


Dort gilten noch die fetten Quitten.
Die Äpfel knirschen in den Pressen.
Zum Federweißen werden Nüsse jetzt gegessen
und auf der Wiese glitzert erster Frost.
Der Knecht holt aus dem Schober schon den Schlitten.
Die Luft ist klar und süß vom Most.

Der Herbst bestäubt mit rotem Rost
den Forst. Das Röhricht klirrt inmitten
des Sees und Rauch aus vielen Feuern zieht gen Ost.
Pan schränkt zum Muschelhorn die Hände
das Wild zu scheuchen.
Im Nordwind bröckeln die Wände.

Karl Otten

Maand van de spiritualiteit.

donderdag 25 oktober 2007

Der Herbst des Einsamen


Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle.
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle;
Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen.
Gekeltert ist der Wein, die milde Stille
Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen.
Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel;
Im roten Wald verliert sich eine Herde.
Die Wolke wandert übern Weiherspiegel;
Es ruht des Landmanns ruhige Gebärde.
Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel
Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde.
Bald nisten Sterne in des Müden Brauen;
In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden
Und Engel treten leise aus den blauen
Augen der Liebenden, die sanfter leiden.
Es rauscht das Rohr; anfällt ein knöchern Grauen,
Wenn schwarz der Tau tropft von kahlen Weiden.

Georg Trakl

maandag 22 oktober 2007

Hoe verschrikkelijk triest!!! Armando-museum verloren gegaan...


©nu.nl

Naast het werk van Armando ging ook het werk verloren van heel veel andere kunstenaars waarvan het werk in bruikleen was in het kader van de tentoonstelling "In het woud- op zoek naar betekenis":

"De nieuwe tentoonstelling brengt 'het woud' als thema in de beeldende kunst aan het licht. Tegelijkertijd toont In het woud - op zoek naar betekenis de diepere ondergrond van het verlangen naar dit landschap, zoals bezien in literatuur en filosofie.

Fascinatie
Armando laat in zijn werken met zijn bos- en woudthema’s een levenslange fascinatie voor bos en woud zien, van het werk Waldstück tot het intrigerende Waldinneres. Daarnaast biedt de tentoonstelling een keuze uit het werk van zowel klassieke als hedendaagse kunstenaars. De unieke combinatie van beeldende kunst (schilderijen, etsen, foto's en ruimtelijke objecten), poëzie en filosofie toont de fascinerende aantrekkingskracht van het woud.

Kunstenaars
Er zijn werken te zien van de volgende kunstenaars:
Armando, Albrecht Dürer, Hercules Segers, Andreas ‘Andries’ Schelfhout, Jacob van Ruisdael, Anton Mauve, M.A.Koekkoek, Ch. F. Daubigny, Willem Bastiaan Tholen, J.H.F. Apol, E. Koster, J.C.E. Kuijpers, Anselm Kiefer, Richard Long, Stefan Pietryga, Marcel Broodthaers, Rui Chafes, Luc Tuymans, Mark Manders, Peter Doig, Caio Reisewitz, Ann Pettersson, Sebastiaan Bremer en Jasper de Beijer.


Bijzondere hoogtepunten
De werken van Dürer en Daubigny, Long en Kiefer en de boomsculptuur Kranker Engel van de Portugese kunstenaar Rui Chafes. En - voor het eerst sinds lange tijd - Zwart water, een installatie van Armando."

bron: ©museum.nl

Baum im Herbst



Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
Mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.

Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kampft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.

Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.

Hermann Hesse

maandag 15 oktober 2007

Queeste

Ach wat ik ook
op deze tocht
ten grave zocht
was wind en rook,
en wie weet is
wel nooit geweest
wat ik het meest
van alles mis;
maar vroeg of laat
verschijnt het land
dat elk verstand
te boven gaat,
waar ik volmaakt
opnieuw ontmoet
wie ik vergoed
was kwijtgeraakt.
J.P. Rawie